"A dead letter is a letter that has never been delivered because the person to whom it was written cannot be found, and it also cannot be returned to the person who wrote it“ [1]
a room without books is like a body without a soul.
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Samstag, 23. Juni 2012
und der SuB wächst und wächst.. :) Neuzugang
Klappentext:
Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun...
Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?
Donnerstag, 14. Juni 2012
Ursula Poznanski - Fünf
Autor/in: Ursula Poznanski
Verlag: Wunderlich
Ausgabe: Softcover
Preis: 14,95 €
Klappentext:
Thanks for the Hunt...
Du bist fündig geworden.
Katsa Rätselaufgaben, deren Lösung Koordinaten sind.
In Plastikbehälter verpackte Leichenteile.
Zeugen, die nach der Befragung sterben.
Es ist eine blutige Version des Geocaching,
eine grausige Jagd, auf die sich die Salzburger
Ermittlerin Beatrice Kaspary einlassen muss.
Der Fall scheint unlösbar.
Und plötzlich wird sie selbst zur Beute...
Eigene Meinung:
Normalerweise lese ich sehr selten Thriller, aber da sich dieser hier mit der Freizeitbeschäftigung Geocaching beschäftigt, welches ich manchmal selbst ausübe, habe ich mir einfach mal gedacht: Ran ans Werk! (außerdem mochte ich das Cover!)
Eins mal vorweg - der Einblick, der in diese Art der modernen Schnitzeljagd gegeben wird, ist eigentlich ganz gut und ich denke auch nachvollziehbar. Über die erdachten Rätsel, die das Ermittlerduo - Beatrice hat einen äußerst sympathisch wirkenden Partner namens Florin - immer wieder vorgesetzt bekommt, um den Mörder fassen zu können, sind alle nach dem gleichen Prinzip aufgebaut und somit nach einer gewissen Zeit etwas langweilig, gleichzeitig muss ich aber wiederum zugeben, dass es sonst schwierig werden könnte, da eine sinnige Geschichte hinein zu bringen. Wo ich jetzt gerade noch einmal über die ganze Geschichte nachdenke, stellt sich mir die Frage, ob Poznanski es unbewusst geschafft hat, Geocacher als ein ganz schön spinnendes Volk darzustellen, aber das kann ich nicht unvoreingenommen beantworten ^^
Kommen wir zum eigentlich wirklich wichtigen Teil: die Story. Wie bereits dem Klappentext zu entnehmen, handelt es sich bei der Protagonistin um die frisch geschiedene Ermittlerin Beatrice Kaspary, Mutter zweier kleiner Kinder, und gestresst durch ihren Ex-Mann, der sie nahezu täglich - besonders gerne nachts - über Telefon oder Handy terrorisiert und sie als Rabenmutter bezeichnet. Hinzu kommt der allgegenwärtig schlecht gelaunte Chef, welcher ein Problem mit Frauen zu haben scheint und Beatrice im Laufe der Geschichte zusehends zusetzt. Das männliche Gegenstück dazu wird von Beatrice' Kollegen Florin verkörpert, welcher einfühlsam mit ihr umgeht und ihr hilft, wo er nur kann. Gleichzeitig erfährt der Leser immer wieder Buchstücke über ein traumatisches Erlebnis, welches Beatrice in jungen Jahren widerfahren ist und auf welches der Mörder nach und nach immer mehr Bezug nimmt..
Nun, der eigentliche Fall beginnt mit der Leiche einer Frau, welche frühmorgens auf einer Kuhwiese gefunden wird - und in deren Fußsohle noch zu Lebzeiten Koordinaten tätowiert wurden.. (sehr lustig beschrieben übrigens, man startet ein wenig in der Denkweise der armen, verstörten Kühe...) Wer hier denkt, das ganze wäre schon irgendwie makaber, hat sich geirrt. Im weiteren Verlauf der Geschichte nimmt die Brutalität des Täters immer größere Dimensionen an, sodass mir zum Schluss als erstes die Aussage "ganz schön blutig" über die Lippen gekommen ist - was mir auch von einer sonst häufiger Thriller- und Krimis-lesenden Bekannten bestätigt wurde.
Eine generelle Empfehlung auszusprechen fällt mir jetzt allerdings schwer. Ich denke schon, dass es sich hierbei um ein wirklich gutes Werk handelt, es fesselt den Leser definitiv und sorgt für echtes Kopfzerbrechen. Gleichzeitig werden aber auch wieder Klischees verwendet, von denen ich nicht so der Freund bin (alleinerziehende, gestresste Mutter; sexistischer, stehts schlecht gelaunter Chef; terrorisierender Exmann; superverständnisvoller "Traum-von-einem-Mann" - Arbeitskollege..) - aber vielleicht braucht dieses Genre eben gerade solche Bezüge. Darüber erlaube ich mir kein Urteil, da ich dazu in dieser Richtung zu wenig belesen bin.
Wen das jedenfalls nicht stört, wer keine Angst davor hat, sich mal so richtig über die makabren Abgründe menschlichen Irrsinns zu ekeln und wer gleichzeitig offen für neues - Geocaching! - ist, für den wird dieses Werk durchaus einigen Lesespaß bereiten.
Wertung:
3,5 / 5: Ein spannender Thriller, welcher schwer aus der Hand zu legen ist, den ich aber in meinem Bücherregal nicht vermissen werde.
Montag, 11. Juni 2012
Herzlich Willkommen, vielen Dank & neues Buch!
Hallo liebe (juhu, nicht mehr nur lieber :D) Leser! :)
Zuerst einmal möchte ich mich für euer Abonnement, die lieben Kommentare und die Unterstützung bedanken. Dass war echt ein tolles Gefühl, als an diesem turbulenten Wochenende auf einmal stetig mein Email-Konto bimmelte und neue Leser ankündigte - juhu :)
Das motiviert einen doch unheimlich und als Dankeschön werde ich euch erstmal kurz das Buch vorstellen, welches ich ca. zeitgleich zu eurem Beitritt aus dem Regal eines Bekannten gefischt und mir direkt mal ausgeliehen habe, anschließend über eure Blogs herfallen - ich bin schon ganz gespannt, auf was für SuB's, SgB's, Lieblings- und Wunschlisten ich da so treffe :))) - und zum krönenden Abschluss hoffentlich eine weitere Rezension online stellen!
Hier also das Werk, welches mich aktuell aus der Realität verschwinden lässt:
Zuerst einmal möchte ich mich für euer Abonnement, die lieben Kommentare und die Unterstützung bedanken. Dass war echt ein tolles Gefühl, als an diesem turbulenten Wochenende auf einmal stetig mein Email-Konto bimmelte und neue Leser ankündigte - juhu :)
Das motiviert einen doch unheimlich und als Dankeschön werde ich euch erstmal kurz das Buch vorstellen, welches ich ca. zeitgleich zu eurem Beitritt aus dem Regal eines Bekannten gefischt und mir direkt mal ausgeliehen habe, anschließend über eure Blogs herfallen - ich bin schon ganz gespannt, auf was für SuB's, SgB's, Lieblings- und Wunschlisten ich da so treffe :))) - und zum krönenden Abschluss hoffentlich eine weitere Rezension online stellen!
Hier also das Werk, welches mich aktuell aus der Realität verschwinden lässt:
Klappentext:
Als der junge Daniel den geheimnisvollen "Friedhof der Vergessenen Bücher" betritt, ahnt er nicht, daß sein Leben eine dramatische Wende nehmen wird. Der Schatten des Windes, das Buch, das er für sich auswählen darf, wird ihn nicht mehr loslassen. Immer mehr taucht Daniel in die faszinierende Handlung des Romans ein, und auch sein eigenes Leben scheint sich den Gesetzen dieser Geschichte zu unterwerfen...
Als der junge Daniel den geheimnisvollen "Friedhof der Vergessenen Bücher" betritt, ahnt er nicht, daß sein Leben eine dramatische Wende nehmen wird. Der Schatten des Windes, das Buch, das er für sich auswählen darf, wird ihn nicht mehr loslassen. Immer mehr taucht Daniel in die faszinierende Handlung des Romans ein, und auch sein eigenes Leben scheint sich den Gesetzen dieser Geschichte zu unterwerfen...
Montag, 21. Mai 2012
Kristin Cashore - Die Beschenkte
Autor/in: Kristin Cashore
Verlag: Carlsen
Ausgabe: Softcover
Preis: 9,95 €
Klappentext & Verlagstext:
Als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könnte direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen.
Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet:
Sie hat die Gabe des Tötens.
Doch sie ist es leid, ständig als Racheengel eingesetzt zu werden - und als sie dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, schöpft sie Hoffnung, mit ihrer Gabe auch Gutes bewirken zu können. Der Prinz fasziniert Lady Katsa. Außerdem scheint er genau wie sie ein Beschenkter zu sein. Schon bald verbünden sich die beiden, um gemeinsam in dem Kampf zu ziehen und nicht nur das...(Quelle: www.carlsen.de)
Sie hat die Gabe des Tötens.
Doch sie ist es leid, ständig als Racheengel eingesetzt zu werden - und als sie dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, schöpft sie Hoffnung, mit ihrer Gabe auch Gutes bewirken zu können. Der Prinz fasziniert Lady Katsa. Außerdem scheint er genau wie sie ein Beschenkter zu sein. Schon bald verbünden sich die beiden, um gemeinsam in dem Kampf zu ziehen und nicht nur das...(Quelle: www.carlsen.de)
Eigene Meinung:
Die Beschenkte. WenigeTage nachdem ich dieses Buch beendet habe bin ich immer noch ganz gefesselt von der Geschichte, dem Erzählstil, der Idee dieses Werks. Dabei fing es mit uns beiden gar nicht so gut an. Der Kauf des Buchs war ein absoluter Zufall Glückstreffer (:D) und eine spontane Sache beim Herumstöbern auf - genau - amazon ;) Was genau mich an dem Buch gereizt hat - ob es der Klappentext, das Cover oder der Titel war, weiß ich gar nicht mehr.
Die Idee in Die Beschenkte besteht darin, dass immer wieder Menschen mit besonderen Gaben, wie beispielsweise der Gabe des Schwertkampfes, des Bogenschießens, der Nachtsicht, des Gedankenlesens uvm., geboren werden. Diese sogenannten Beschenkten sind durch eine intensive Augenfarbe (bzw. zwei Augenfarben) leicht zu erkennen. Einige Könige der insgesamt sieben Reiche testen die Gaben dieser Begabten und nehmen sie natürlich zu ihren Gunsten in ihre Dienste auf.
Die Protagonistin der Geschichte, Katsa, besitzt die Gabe des Tötens - und wird in Folge dessen von ihrem Onkel, dem König Randa, regelmäßig als Mittel zum Zweck und somit zur Einschüchterung seiner Untertanen und Feinde eingesetzt. Sie selbst wirkt zu Beginn über dieses Talent und ihre hierdurch tragische Vergangenheit gefühlskalt und auf sich allein gestellt, doch mit der Zeit fängt sie an, ihre Haltung und die Aufträge Randa's in Frage zu stellen..
Nach den ersten Seiten war ich von dem Buch nicht sonderlich überzeugt, da man sehr zügig mit Katsas Kampfkünsten konfrontiert wird, es hier aber an Details des eigentlichen Kampfes fehlt und das Ganze somit einfach absolut unwirklich wirkt. Hinzu kam die anfängliche Verwirrung bezüglich der fremdwirkenden Namen von Königreichen, den den jeweiligen Herschern und deren Familien. Generell bin ich Fan von einer gut durchdachten Welt und detailreichen Hintergrundinformationen, aber hier wäre zusätzlich zur Weltenkarte ein kleines Namensverzeichnis hilfreich gewesen - anfangs dachte ich, ich müsste mir gleich nen Flipchart aufstellen, um die ganzen Bezüge überhaupt verstehen zu können :D
Später verbesserten sich die Berichte über Kampfszenen, sodass es mir dann auch leichter fiel, mir die einzelnen Situation bildlich vorzustellen. Positiv überrascht war ich dann über den Verlauf der Geschichte, denn der entspricht nur in wirklich geringen Teilen dem, was sich aus Klappen- und Verlagstext erahnen lässt. Auch hier sorgte die Liebe zum Detail der wichtigen Charaktere für echten Lesespaß - Ein Prinz, der gerne experimentiert, und auf der Suche nach einem Kopfschmerzmittel eine Arznei entwickelt, die die Haare blau färbt, und auch sonst nicht auf den Mund gefallen ist, ist schon ein kleines Highlight, welches eine Geschichte liebenswert machen kann. Die Idee der unterschiedlichen Gaben sorgte wiederum dafür, dass ich sehr viel grübelte, was da wohl so alles möglich wäre und ob die einzelnen Beschenkten, auf die man im Laufe des Werks trifft, denn auch wirklich die ihnen nachgesagte Gabe oder nicht eventuell eine ganz andere besitzen (?!) - was neben der unerwarteten eigentlichen Geschichte einer der Faktoren war, warum ich dieses Buch irgendwann gar nicht mehr aus den Händen legen konnte und einfach weiter lesen musste :)
Puh - diese Rezension bereitet mir echte Kopfschmerzen, sodass ich hier echt schon mehrere Tage dran sitze. Ich finde es schwierig, hier etwas zu erzählen, ohne direkt zu spoilern - was ich natürlich nicht möchte. So bleibt mir einfach nur zu sagen: Liebe Leute - die Geschichte ist auf jeden Fall einige Abendstunden wert, denn sie lässt einen mitfiebern, mitdenken, mitfühlen und auch, und das besonders, mit-fürchten. Denn - wie bereits gesagt - es kommt alles, einfach alles, anders als man denkt - und das Ende... ohja, das Ende. Das ist auch so eine Besonderheit dieses Werks, denn als die eigentliche Geschichte zu Ende ist, ist sie es doch noch lange nicht. Was das heißen soll? Tja... eine Geschichte in der Geschichte vielleicht? Vielleicht aber auch kein "Und nachdem das Böse gestürzt ward', lebten sie noch lange und glücklich, bis ans Ende ihrer Tage.." ?
Die Augen sind die Spiegel der Seele - Cashore schafft es einfach, diese Worte in ein Werk zu stecken.
Die Idee in Die Beschenkte besteht darin, dass immer wieder Menschen mit besonderen Gaben, wie beispielsweise der Gabe des Schwertkampfes, des Bogenschießens, der Nachtsicht, des Gedankenlesens uvm., geboren werden. Diese sogenannten Beschenkten sind durch eine intensive Augenfarbe (bzw. zwei Augenfarben) leicht zu erkennen. Einige Könige der insgesamt sieben Reiche testen die Gaben dieser Begabten und nehmen sie natürlich zu ihren Gunsten in ihre Dienste auf.
Die Protagonistin der Geschichte, Katsa, besitzt die Gabe des Tötens - und wird in Folge dessen von ihrem Onkel, dem König Randa, regelmäßig als Mittel zum Zweck und somit zur Einschüchterung seiner Untertanen und Feinde eingesetzt. Sie selbst wirkt zu Beginn über dieses Talent und ihre hierdurch tragische Vergangenheit gefühlskalt und auf sich allein gestellt, doch mit der Zeit fängt sie an, ihre Haltung und die Aufträge Randa's in Frage zu stellen..
Nach den ersten Seiten war ich von dem Buch nicht sonderlich überzeugt, da man sehr zügig mit Katsas Kampfkünsten konfrontiert wird, es hier aber an Details des eigentlichen Kampfes fehlt und das Ganze somit einfach absolut unwirklich wirkt. Hinzu kam die anfängliche Verwirrung bezüglich der fremdwirkenden Namen von Königreichen, den den jeweiligen Herschern und deren Familien. Generell bin ich Fan von einer gut durchdachten Welt und detailreichen Hintergrundinformationen, aber hier wäre zusätzlich zur Weltenkarte ein kleines Namensverzeichnis hilfreich gewesen - anfangs dachte ich, ich müsste mir gleich nen Flipchart aufstellen, um die ganzen Bezüge überhaupt verstehen zu können :D
Später verbesserten sich die Berichte über Kampfszenen, sodass es mir dann auch leichter fiel, mir die einzelnen Situation bildlich vorzustellen. Positiv überrascht war ich dann über den Verlauf der Geschichte, denn der entspricht nur in wirklich geringen Teilen dem, was sich aus Klappen- und Verlagstext erahnen lässt. Auch hier sorgte die Liebe zum Detail der wichtigen Charaktere für echten Lesespaß - Ein Prinz, der gerne experimentiert, und auf der Suche nach einem Kopfschmerzmittel eine Arznei entwickelt, die die Haare blau färbt, und auch sonst nicht auf den Mund gefallen ist, ist schon ein kleines Highlight, welches eine Geschichte liebenswert machen kann. Die Idee der unterschiedlichen Gaben sorgte wiederum dafür, dass ich sehr viel grübelte, was da wohl so alles möglich wäre und ob die einzelnen Beschenkten, auf die man im Laufe des Werks trifft, denn auch wirklich die ihnen nachgesagte Gabe oder nicht eventuell eine ganz andere besitzen (?!) - was neben der unerwarteten eigentlichen Geschichte einer der Faktoren war, warum ich dieses Buch irgendwann gar nicht mehr aus den Händen legen konnte und einfach weiter lesen musste :)
Puh - diese Rezension bereitet mir echte Kopfschmerzen, sodass ich hier echt schon mehrere Tage dran sitze. Ich finde es schwierig, hier etwas zu erzählen, ohne direkt zu spoilern - was ich natürlich nicht möchte. So bleibt mir einfach nur zu sagen: Liebe Leute - die Geschichte ist auf jeden Fall einige Abendstunden wert, denn sie lässt einen mitfiebern, mitdenken, mitfühlen und auch, und das besonders, mit-fürchten. Denn - wie bereits gesagt - es kommt alles, einfach alles, anders als man denkt - und das Ende... ohja, das Ende. Das ist auch so eine Besonderheit dieses Werks, denn als die eigentliche Geschichte zu Ende ist, ist sie es doch noch lange nicht. Was das heißen soll? Tja... eine Geschichte in der Geschichte vielleicht? Vielleicht aber auch kein "Und nachdem das Böse gestürzt ward', lebten sie noch lange und glücklich, bis ans Ende ihrer Tage.." ?
Die Augen sind die Spiegel der Seele - Cashore schafft es einfach, diese Worte in ein Werk zu stecken.
Wertung:
4,5 / 5: Ein spannendes und gut durchdachtes Werk, Fesselfaktor, Mitfiebern und -denken garantiert :) Mehr davon!
Mittwoch, 16. Mai 2012
SuB-Erweiterung :)
Autor/in: Jonas Wolf
Verlag: Piper
Ausgabe: Softcover Edition
Preis: 12,99 €
Klappentext:
Jede Legende hat ihre Helden. Jeder Schüler hat seinen Meister. Und jeder Meister hat ein dunkles Geheimnis...
Seit Jahrhunderten leben die Halblinge geborgen auf den von Gebirgszügen umringten Immergrünen Almen. So auch der junge Schmiedegeselle Namakan, der als Findelkind aufgewachsen ist. Als wie aus dem Nichts eine Kriegerhorde erscheint, unter den Halblingen wütet und die Almen verwüstet, nimmt Namakan das Schicksal gemeinsam mit seinem Meister in die Hand. Aber der Meister verbirgt eine gefährliche Wahrheit vor Namakan. Und ihre Feinde, der grausame König Arvid und der Krieger in Weiß, sind übermächtig. Zum Wohl aller Völker zieht Namakan dennoch in das größte Abenteuer, das je ein Halbling erlebt hat.
Motivation:
Huuuui :) Da ist es. Beim Stöbern auf amazon - wenige Stunden später dann nochmal bei lost pages als seinen aktuellen Neuzugang gesehen - und nach seiner positiven Rezension gekauft! Hoffentlich ist die Geschichte so faszinierend wie die Covergestaltung.
Freitag, 4. Mai 2012
Neuzugang!!!!
Verlag: Piper
Ausgabe: Hardcover Edition
Preis: 16,99 €
Kurzbeschreibung:
Gildenmeisterinnen bewahren den fragilen Frieden auf den Welteninseln. Dort haben die Menschen die Vorherrschaft über die Animalen und Chimären gewonnen, die als niedere Geschöpfe betrachtet werden. Und die Unterdrückten begehren auf. Es kommt zu tödlichen Angriffen - und die Hinweise mehren sich, dass die Verschwörer sich den endgültigen Sturz der Meisterinnen zum Ziel gesetzt haben. Die Gildenschülerin Kalliope begibt sich mit ihrer undurchsichtigen Meisterin Cedara auf eine Mission, die sie zu den gefährlichsten Geheimnissen der zersplitterten Welt führen wird. Und alle Zeichen deuten darauf hin, dass der Untergang kurz bevorsteht...
(Quelle: www.piper-verlag.de)
Motivation:
Na die ist riesig! Zugegeben - der Text der Kurzbeschreibung ist nicht jedermanns Sache. Ich habe mich auch eher durch den Klappentext des Buches zum Kauf verleiten lassen - der da lautet:
Eine junge Magierin, die zu einer geheimen
Mission aufbricht. Ein Dieb, der einen
mörderischen Auftrag erhält. Ein Sklave,
der nichts mehr zu verlieren hat.
Tausend Weltensplitter.
Und ein Schicksal,
das sie alle verbindet.
Also dann, ich freu ich schon total auf diese Geschichte, besonders auf die Illustrationen, die zu verschiedenen Beschreibungen vorzufinden sind :)http://www.amazon.de/Splitterwelten-Roman-Illustrationen-Michael-Peinkofer/dp/3492702074/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1337157902&sr=8-1
Freitag, 16. März 2012
Ann Aguirre - Die Enklave
Autor/in: Ann Aguirre
Verlag: Blanvalet
Ausgabe: Kindle Edition
Preis: 10,99 €
Kurzbeschreibung:
Aus den Trümmern der Welt erblüht eine unsterbliche Liebe...
New York wurde in einem längst vergessenen Krieg zerstört. Die Oberfläche ist durch Säureregen und glühende Hitze unbewohnbar geworden. In den U-Bahn-Tunneln der Stadt leben die junge Jägerin Zwei und ihr Partner Bleich, die sich Tag für Tag bemühen, genug Nahrung für ihren Stamm zu erlegen. Da wird Zwei an die Oberfläche verbannt. Ein sicheres Todesurteil! Darum kann sie kaum glauben, dass Bleich beschließt, sie zu begleiten. Doch der würde alles tun, um Zwei nicht zu verlieren … (Quelle: www.blanvalet.de)
Eigene Meinung:
Die Enklave. Diesen Roman bekam ich eher durch Zufall, nämlich durch einen ausgeliehenen Kindle, in die Hand und jetzt, als ich die Rezension schreiben möchte und dafür zunächst die Kurzbeschreibung herausgesucht habe, bin ich richtig froh, dass ich diese gar nicht erst gelesen habe.
Kurzbeschreibungen sind meines Erachtens sehr wichtig, schließlich sollen sie den potenziellen Leser locken und ihm einen Eindruck über das Geschehen der Geschichte geben - übertriebene Intro's sowie weit ausgreifende Spoiler finde ich jedoch fehl am Platz. Leider ist hier beides der Fall; dazu aber später.
Die Idee in Die Enklave ist keine neue, sondern eher eine gute Mischung + x aus bereits bestehenden Stories, was ich allerdings nicht als störend empfunden habe, da es zwar Parallelen zu anderen, bekannten Endzeit-Geschichten gibt, jedoch nie ein "Das ist aus dem und dem Film/Buch" - Effekt entstand. Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr und in den Trümmern der Städte und UBahn-Tunnel treiben fleischfressende Mutationen, sogenannte Freaks, ihr Unwesen. Die wenigen Überlebenden verstecken sich in Gemeinschaften, den Enklaven, im Untergrund, denn die Ältesten berichten von ätzenden Säureregen und einer alles Leben vernichtende Hitze an der Oberfläche. Der Alltag schreibt Bewohnern strikte Regeln vor, deren Verstoß in den meisten Fällen mit einer Verbannung aus der Gemeinschaft bestraft wird. So dürfen sich beispielsweise nur ausgewählte Personen fortpflanzen, welche der Arbeitsgruppe Zeuger zugeordnet sind und denen gleichzeitig vorgeschrieben wird, wie viele Nachkommen in welcher Zeit 'eingeplant' werden.
Protagonistin und Erzählerin der Story ist ein ehrgeiziges, junges Mädchen, welches durch die Regeln und Denkweisen ihrer Enklave bestimmt, eine für den Leser zuerst fremde Gefühlskälte und simple Gedankenstruktur an den Tag legt. Gleich zu Beginn wird sie einem schmerzhaften Ritual unterzogen, wodurch sie zum einen in die Arbeitsgruppe der Jäger aufgenommen und gleichzeitig mit einem eigenen Namen versehen wird, denn auf Grund einer sehr hohen Sterblichkeitsrate in jungen Jahren werden sämtliche Bewohner der Gemeinschaft bis zu ihrem Namensgebungritual nur mit ihrer Geburtennummer angesprochen. Da die Auswahl durch Gegenstände des alltäglichen Lebens beeinflusst wird, sind Namen, wie wir sie kennen (Stephan, Lukas, Matthias..) ausgestorben. Stattdessen werden die Menschen mit Begriffen wie Bleich, Seide, Stein oder Stuhl benannt.
Kurz darauf wird eine weitere Schlüsselfigur, ein Junge namens Bleich, ins Feld gefühlt, den Zwei als Jagdpartner zugewiesen bekommt und der in der Gemeinschaft eher als Außenseiter angesehen wird. Denn Bleich ist anders als die Enklavenbewohner - er kommt von Oben.
Der Schreibstil der Geschichte erinnert an Zwei's Denkweise und Art: Simpel, ehrlich und direkt -, wodurch es einfacher wird, sie und ihre anfangs fremde Art zu Denken oder zu Handeln nachzuvollziehen. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen war ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und verschlang die Geschichte von Bleich und Zwei an nur einem Tag, obwohl ich eigentlich an einem anderen Buch gelesen habe. Zwar ist die Romanidee, wie bereits gesagt, nichts neues, der Blickwinkel und die Ausgangssituation allerdings wiederum schon. Die Idee der Namensgebung durch für uns alltägliche Gegenstände, deren Nutzen den Untergrund-Völkern nicht immer noch bekannt war, fand ich sehr interessant. Zwar war es zu Beginn ungewohnt, bei dem Wort Zwei nicht an eine Zahl, sondern eben an die Protagonistin zu denken, gleichzeitig war man aber auch auf die Namen weiterer Personen gespannt.
Natürlich waren einige Handlungen vorhersehbar, andere dafür wiederum überhaupt nicht, sodass bis zum Ende ein hoher Spannungsbogen bleibt - zumindest für diejenigen, die von der Kurzbeschreibung nicht mehr als den ersten Satz gelesen haben. Das Ende hätte auch weiter abgerundet werden können, lässt so jedoch auf einen zweiten Teil der Geschichte hoffen und ist somit für mich nicht ganz so tragisch gewesen.
Die Kurzbeschreibung trifft also zu, nimmt dem Leser jedoch zu viele Infos vorweg und gerade die einleitende Zeile lässt eine schaurig-kitschige Romanze befürchten, welche jedoch - wie ich spoilern möchte - ausbleibt. Liebe ist in Die Enklave ein wirklich besonderer oder auch gesonderter Begriff und besonders Zwei weiß darunter nicht viel zu verstehen. Von daher finde ich diese Aussage wirklich nicht gelungen.
Alles in Allem allerdings eine wirklich schönes Werk, welches Lesern, die beispielsweise Tribute von Panem mochten, gefallen dürfte und sich in meinem Bücherregal einen Platz gesichert hat, da ich es bestimmt mehrfach lesen werde.
Wertung:
New York wurde in einem längst vergessenen Krieg zerstört. Die Oberfläche ist durch Säureregen und glühende Hitze unbewohnbar geworden. In den U-Bahn-Tunneln der Stadt leben die junge Jägerin Zwei und ihr Partner Bleich, die sich Tag für Tag bemühen, genug Nahrung für ihren Stamm zu erlegen. Da wird Zwei an die Oberfläche verbannt. Ein sicheres Todesurteil! Darum kann sie kaum glauben, dass Bleich beschließt, sie zu begleiten. Doch der würde alles tun, um Zwei nicht zu verlieren … (Quelle: www.blanvalet.de)
Eigene Meinung:
Die Enklave. Diesen Roman bekam ich eher durch Zufall, nämlich durch einen ausgeliehenen Kindle, in die Hand und jetzt, als ich die Rezension schreiben möchte und dafür zunächst die Kurzbeschreibung herausgesucht habe, bin ich richtig froh, dass ich diese gar nicht erst gelesen habe.
Kurzbeschreibungen sind meines Erachtens sehr wichtig, schließlich sollen sie den potenziellen Leser locken und ihm einen Eindruck über das Geschehen der Geschichte geben - übertriebene Intro's sowie weit ausgreifende Spoiler finde ich jedoch fehl am Platz. Leider ist hier beides der Fall; dazu aber später.
Die Idee in Die Enklave ist keine neue, sondern eher eine gute Mischung + x aus bereits bestehenden Stories, was ich allerdings nicht als störend empfunden habe, da es zwar Parallelen zu anderen, bekannten Endzeit-Geschichten gibt, jedoch nie ein "Das ist aus dem und dem Film/Buch" - Effekt entstand. Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr und in den Trümmern der Städte und UBahn-Tunnel treiben fleischfressende Mutationen, sogenannte Freaks, ihr Unwesen. Die wenigen Überlebenden verstecken sich in Gemeinschaften, den Enklaven, im Untergrund, denn die Ältesten berichten von ätzenden Säureregen und einer alles Leben vernichtende Hitze an der Oberfläche. Der Alltag schreibt Bewohnern strikte Regeln vor, deren Verstoß in den meisten Fällen mit einer Verbannung aus der Gemeinschaft bestraft wird. So dürfen sich beispielsweise nur ausgewählte Personen fortpflanzen, welche der Arbeitsgruppe Zeuger zugeordnet sind und denen gleichzeitig vorgeschrieben wird, wie viele Nachkommen in welcher Zeit 'eingeplant' werden.
Protagonistin und Erzählerin der Story ist ein ehrgeiziges, junges Mädchen, welches durch die Regeln und Denkweisen ihrer Enklave bestimmt, eine für den Leser zuerst fremde Gefühlskälte und simple Gedankenstruktur an den Tag legt. Gleich zu Beginn wird sie einem schmerzhaften Ritual unterzogen, wodurch sie zum einen in die Arbeitsgruppe der Jäger aufgenommen und gleichzeitig mit einem eigenen Namen versehen wird, denn auf Grund einer sehr hohen Sterblichkeitsrate in jungen Jahren werden sämtliche Bewohner der Gemeinschaft bis zu ihrem Namensgebungritual nur mit ihrer Geburtennummer angesprochen. Da die Auswahl durch Gegenstände des alltäglichen Lebens beeinflusst wird, sind Namen, wie wir sie kennen (Stephan, Lukas, Matthias..) ausgestorben. Stattdessen werden die Menschen mit Begriffen wie Bleich, Seide, Stein oder Stuhl benannt.
Kurz darauf wird eine weitere Schlüsselfigur, ein Junge namens Bleich, ins Feld gefühlt, den Zwei als Jagdpartner zugewiesen bekommt und der in der Gemeinschaft eher als Außenseiter angesehen wird. Denn Bleich ist anders als die Enklavenbewohner - er kommt von Oben.
Der Schreibstil der Geschichte erinnert an Zwei's Denkweise und Art: Simpel, ehrlich und direkt -, wodurch es einfacher wird, sie und ihre anfangs fremde Art zu Denken oder zu Handeln nachzuvollziehen. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen war ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und verschlang die Geschichte von Bleich und Zwei an nur einem Tag, obwohl ich eigentlich an einem anderen Buch gelesen habe. Zwar ist die Romanidee, wie bereits gesagt, nichts neues, der Blickwinkel und die Ausgangssituation allerdings wiederum schon. Die Idee der Namensgebung durch für uns alltägliche Gegenstände, deren Nutzen den Untergrund-Völkern nicht immer noch bekannt war, fand ich sehr interessant. Zwar war es zu Beginn ungewohnt, bei dem Wort Zwei nicht an eine Zahl, sondern eben an die Protagonistin zu denken, gleichzeitig war man aber auch auf die Namen weiterer Personen gespannt.
Natürlich waren einige Handlungen vorhersehbar, andere dafür wiederum überhaupt nicht, sodass bis zum Ende ein hoher Spannungsbogen bleibt - zumindest für diejenigen, die von der Kurzbeschreibung nicht mehr als den ersten Satz gelesen haben. Das Ende hätte auch weiter abgerundet werden können, lässt so jedoch auf einen zweiten Teil der Geschichte hoffen und ist somit für mich nicht ganz so tragisch gewesen.
Die Kurzbeschreibung trifft also zu, nimmt dem Leser jedoch zu viele Infos vorweg und gerade die einleitende Zeile lässt eine schaurig-kitschige Romanze befürchten, welche jedoch - wie ich spoilern möchte - ausbleibt. Liebe ist in Die Enklave ein wirklich besonderer oder auch gesonderter Begriff und besonders Zwei weiß darunter nicht viel zu verstehen. Von daher finde ich diese Aussage wirklich nicht gelungen.
Alles in Allem allerdings eine wirklich schönes Werk, welches Lesern, die beispielsweise Tribute von Panem mochten, gefallen dürfte und sich in meinem Bücherregal einen Platz gesichert hat, da ich es bestimmt mehrfach lesen werde.
Wertung:
4 / 5: Spannende Geschichte mit interessanten Ansichten und Charakteren, leider viel zu schnell vorbei.
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